Tageslosung (01.03.11): Grundgesetz ┬ž 1, Art 1+2

Impuls

(1) Die W├╝rde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu sch├╝tzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unver├Ąu├čerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Ich bin 1. w├╝tend auf einige deutsche Mitmenschen, 2. erneut entt├Ąuscht von der Politik, 3. frustriert vom intellektuellen Establishment.

  1. Auch wenn Meinungsfreiheit als Grundrecht im Grundgesetz verankert ist, sollte weiterhin Artikel 1 und somit die „W├╝rde des Menschen“ im Mittelpunkt unseres gesellschaftlichen Handelns stehen. Das haben einige meiner deutschen Mitb├╝rgerInnen die vergangenen Tagen vergessen: Ob bei twitter, facebook oder ebay – es war zum Teil nicht mehr lustig, was alles an viralen Trittbrettfahrern online Aufmerksamkeit suchten – auf Kosten des Menschen „zu Guttenberg“.
  2. Es gibt kaum einen Bundespolitiker, der die vergangenen Tage sich als w├Ąhlbar anbot. Das Tribunal im Bundestag war das ├ťbertreten einer Linie, die mein Letzt-Vertrauen in unsere angeblichen Volksvertreter erl├Âscht hat. Vielleicht w├Ąhle ich ab sofort „ung├╝ltig“?
  3. Alle Menschen sind gleich! Somit sind Doktor-Titel & Co. in einer modernen Gesellschaft eigentlich nicht n├Âtig. Wichtig ist der Wille zum gemeinsamen Engagement. Ich habe keinen Doktor-Titel, brauche keinen und will auch keinen. Ich glaube an die Gemeinschaft und den gemeinsamen Nenner „Frieden“. Wer Unfrieden s├Ąht, besch├Ąmt seine Doktorw├╝rde.

Wie soll es nun weitergehen? Ich wei├č es nicht – werde betenÔÇŽ


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­čŽŞ Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gr├╝nde. ­čÄČ