Auftakt und mein einer Gedanke – re:publica 14

Impuls, re:publica

Bei der Er├Âffnung der re:publica 14 steht Markus Beckedahl (Mit-Initiator der re:publica) auf der gro├čen B├╝hne und propagiert: ÔÇ×Das ist unser Netz. Wir wollen es zur├╝ck!ÔÇť Ein Appell, der bei genauerer Reflexion eigentlich kaum Echo hervorrufen sollte, denn das Netz geh├Ârt in seiner Architektur erstmal nicht Einzelnen. Es geh├Ârt nicht der Politik und nicht den Geheimdiensten. Es sollte auch nicht einer Ansammlung von Lobbyisten geh├Âren. Somit macht der Appell zur R├╝ckeroberung keinerlei Sinn.

Ich nehme einen anderen Impuls mit von der Er├Âffnung der #rp14, den ich nun als mein Appell an die ÔÇ×NetzgemeindeÔÇť richten m├Âchte: Lasst uns die Freiheiten, die wir in Deutschland und Europa genie├čen, nutzen und jede und jeden ermutigen, es ebenfalls zu tun. Lokale Korrespondenten sollten Themen aus ihrem pers├Ânlichen Umfeld dokumentieren und so f├╝r die ├ľffentlichkeit sichtbar machen. Nicht wegschauen, sondern aufzeigen. Mehr Empowerment┬áanstatt blinder Gefolgschaft. Es droht den Deutschen nicht das gleiche Schicksal wie den bei der Er├Âffnung gezeigten Bloggern in ├äthiopien, China und Syrien. Die Presse- und Meinungsfreiheit steht im Grundgesetz und gilt f├╝r uns in Deutschland auch im Netz.


Teile diesen Beitrag

Ver├Âffentlicht von

­čŽŞ Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gr├╝nde. ­čÄČ